Seefedern - Mittelmeerfauna 2016

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Seefedern



Ordnung Pennatulacea - Seefedern


Eine Kombination von hohen Bodengrundschichten zur Haltung von Seefedern und die Pflege höherer Algen im selben System bewirkt eine hervorragende Wasserqualität. In solchen Aquarien kann man auch empfindliche Wirbellose und kleine Fische lange und gut halten. Größere Tiere wirken hier jedoch eher störend und beeinträchtigen mit ihrem Verhalten und ihren Ausscheidungen das Milleu. Seefedern sind sehr erschütterungsempfindlich und oft auch nachtaktiv, weshalb viele Arten ihre Fresspolypen vorzugsweise nachts ausstrecken, abhängig von den zyklischen Wanderungen des Nanoplanktons.

Gelbe Seefeder, Veretillum cynomorium
(Pallas, 1766)


Die Gelbe Seefeder ist eine fast schon kosmopolitisch vorkommende Art, denn sie wurde bereits im Mittelmeer, im Nordatlantik, um die britischen Inseln herum, bei Südafrika und aus dem westlichen Indischen Ozean nachgewiesen. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 60 Zentimetern, kann sich aber auch bis auf ein Zehntel ihrer Körpergröße zusammenziehen. Ihre Polypen sind bis zu 5cm groß, ihr Stamm ist im Durchschnitt betrachtet immer rund. Diese Seefeder kommt auf Weichböden und leicht kiesigen Substraten vor, in welche sie sich bei Gefahr komplett zurückziehen kann. Sie kann das Substrat auch ganz verlassen, um sich dann mit der Strömung an einen besseren Standplatz tragen zu lassen. Die Art ist im Aquarium relativ gut haltbar.

 
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